Kulturhauptstadt Essen 2010Das Jahr 2010 steht ganz im Zeichen der Kulturhauptstadt Essen für die Metropole Ruhr. Seit dem offiziellen Startschuss am 9. Janaur 2010 auf dem Weltkulturerbe Zollverein Essen, präsentiert sich die Region Ruhr als weltoffene Metropole. So fanden bisher schon unzählige Veranstaltungen unter dem Motto „Essen für das Ruhrgebiet“ statt und lockten Besucher aus Europa und der ganzen Welt in die ehemalige Bergbau- und Industrieregion und viele weitere Veranstaltungen im Ruhrgebiet sollen folgen.

Der Titel Kulturhauptstadt Europas, eine Kulturinitiative der Europäischen Union, welcher jedes Jahr an mindestens zwei Städte in Europa vergeben wird, bietet die große Chance alte Klischees und Vorurteile der Menschen ausserhalbs des Ruhrgebiets zu widerlegen und auf das moderne Ruhrgebiet mit all seinen Facetten aufmerksam zu machen.

Nicht selten verbinden Ortsfremde und Touristen die Region Ruhr mit Bergbau, qualmenden Schloten sowie schlechter Luft, und obgleich dies zur Geschichte dieser für ganz Deutschlannd industriell wichtigen Region gehört, so hat sich doch gerade in den letzten 20 Jahren viel verändert. Zeugnisse dieser für die Entstehung der Metropole Ruhr ausschlaggebenden Zeit des Bergbaus, finden sich in nahezu jeder Stadt im Revier und wurden mit Liebe zum Detail und modernen Lichtinstallationen in Szene gesetzt. Sie laden ein erkundet zu werden, sich mit ihnen auseinander zu setzen. Die meisten dieser Schauplätze vergangener Zeiten verbindet die Route der Industriekultur. Auf ihr erlebt man Zeugnisse der industriellen Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrpotts, wie er von seinen Bewohnern oft liebevoll genannt wird.

Eines der Höhepunkte im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 ist sicherlich „Still-Leben Ruhrschnellweg„. Am Sonntag den 18. Juli 2010 wird die Hauptschlagader des Ruhrgebiets, die Autobahn A40/B1, von 11 bis 17 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Auf dem Abschnitt von Duisburg-Häfen bis Dortmund, Märkische Straße (ca. 60 km) entsteht in Fahrtrichtung Duisburg, die längste Tafel der Welt im Rahmen eines besonderen Festes der Alltagskulturen. Diverse Vereine, Firmen und Privatpersonen stellen auf ihrem Teil der Tafel, ihr spezielles Stück Ruhrgebiet vor und laden zum Gespräch ein.
In Fahrtrichtung Dortmund haben Besucher und Bewohner des Ruhrgebiets die einmalige Möglichkeit, die sonst von Auto- und LKW-Schlangen befahrene A40, mit nichtmotorisierten Fortbewegungsmitteln, wie Fahrrädern, Inlineskates, Skateboards und dergleichen, zu befahren.

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In diesem Sinne Glück Auf!